Neue Bürozeiten der Verwaltung:
Montag: 10.00 bis 12.30 Uhr, wie von 13.00 bis 16.30 Uhr
Dienstag - Freitag: 13.00 bis 16.30 Uhr
Telefon: (+49) 06337/ 20 99 132, 20 99 134, Fax: 20 99 135
Adresse im neuen Büro:
Deutsche Humanitäre Stiftung
Zweibrücker Str. 3
66482 Zweibrücken
Germany
Aktueller DHS-Weihnachtsspendenaufruf;
Liebe Leserin, lieber Leser,
zur Weihnachtszeit kommen immer viele Spendenaufrufe.
Hier geht es jetzt aber nicht nur um einen Spendenaufruf. Es geht um ein aktuelles Problem auf dem Kaukasus. Sie hatten uns bereits in der Vergangenheit unterstützt und kennen unsere Organisation.
In Georgien/Kaukasus leben viele Kinder am realen Existenzminimum. Kinder wissen nicht, wie sie täglich satt werden, Kinder schlafen in alten Hallen oder Ruinen, Kinder laufen frierend im Schnee und Kinder sind es, die nachts die Mülltonnen durchsuchen. Die Kindersterblichkeit ist recht hoch und Kinder sterben an den Lebensumständen bevor sie 10 Jahre alt sind.
Wir sind seit 2008 in Georgien aktiv durch die Flüchtlingshilfe. Seit Oktober 2010 haben wir in Georgien ein festes Projekt. Im Rahmen dieses Projektes versorgen wir rund 100 Kinder durch Spenden und Patenschaften über unser Margret-Heimberger-Haus (MHH). Es sind ständig Helfer/innen vor Ort, die zusätzlich mehrfach übers Jahr durch Helfer/innen der DHS aus Westeuropa verstärkt werden.
Die Not in Georgien ist ähnlich wie in einigen Ländern Afrikas, nur in Georgien kommt noch ein kalter Winter hinzu, der krank macht. Geld für Ärzte und Medikamente hat man so wenig, wie Geld für Nahrung und Wärme. Es gibt keine Rente wie z.B. in Deutschland und es gibt keine Sozialhilfe, wie z.B. in Deutschland. Die Einkommen sind geringer als z.B. in Namibia oder Südafrika. Im Land ist bittere Armut und das Land wird von anderen armen Ländern, wie z.B. Armenien umgeben. Weitere Informationen finden Sie auf dem beiliegenden Projektblatt.
Wir möchten helfen und hierzu unsere Strukturen vor Ort nutzen. Wir möchten mehr Kindern helfen, den Winter mit weniger Schmerzen zu überstehen und mehr Kindern helfen, einen sinnvollen Schulbesuch erleben zu dürfen. Wir versorgen die Kinder über das Margret-Heimberger-Haus (MHH) mit Lebensmittel, Kleidung und Hygienematerial. Wir helfen, dass Kinder bei Eltern oder Verwandten bleiben können und nicht ins Heim müssen, weil zuhause nichts zu essen ist. Zusätzlich haben wir eine eigene Schulklasse, die täglich mit Nahrung versorgt wird und in der Schule Unterricht erhält. Dazu haben wir 2 Sprachkurse, eine Spielgruppe im MHH und kümmern uns in schlimmen Fällen um medizinische Hilfen.
Wir könnten mehr tun, wenn wir mehr Spenden und Patenschaften hätten. Deshalb bitten wir Sie soweit möglich, diese Aktion zu unterstützen und auch in Ihrem Bekanntenkreis darauf hin zu weisen.
Spenden kann man über unser seit rund 20 Jahren aktives Spendenkonto:
Spendenkonto Nr. 21 824 800 13, BLZ: 592 912 00, VB Saarpfalz
Stichwort: MHH Georgien
Jede Spende kann von der Steuer abgesetzt werden. Sie können helfen und sparen dabei Steuern. Die Spendenquittung erhalten Sie automatisch zu Beginn des neuen Jahres (Bitte Name und Adresse bei der Überweisung angeben).
Ebenso erhalten Sie im neuen Jahr unseren Rechenschaftsbericht und Sie können Bilder zu der Aktion auf unserer Facebookseite abrufen (auch erreichbar über www.nothilfe.de, dort Facebook Button anklicken). Jeder einzelne Cent zählt.
Wir arbeiten nach wie vor mit vielen ehrenamtlichen Kräften, auch unser Kuratorium und Stiftungsrat arbeiten ehrenamtlich und erhalten keine Vergütung. Im Projekt haben wir geschulte hauptamtliche Kräfte aus den Projektländern. Aus diesem Grund ist die Arbeit professionell und es fallen nur wenige Verwaltungskosten an. Die Hilfe wird von Deutschland aus organisiert und bleibt bis zur Verteilung der Hilfen in die Hände der Menschen (gegen Unterschrift) unter unserer Kontrolle.
Die Schirmherrschaft zur Aktion haben wieder übernommen: Frau Sabine Bätzing (MdB), Frau Gabriele v. Habsburg, Frau Dr. Sarah Neef, Frau Doris Pack (MdEP), Herr Jorge Castro Valle K. und Herr Dr. Heiner Geißler.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Uwe Breininger
Projektleiter und Mitglied im Verwaltungsrat
Ps.: Wir haben rund 450 Patinnen/Paten und Mitglieder, die unsere Arbeit unterstützen. Viele davon fahren auch in die Projekte und helfen dort ehrenamtlich mit. Unterstützen Sie diese Aktion bitte soweit möglich. Die Kinder brauchen die Hilfe wirklich dringend und Sie sind in guter Gesellschaft.
Zum Beiblatt mit Fotos bitte hier klicken
Taifunhilfe auf den Philippinen abgeschlossen:
-Unsere Sonderhilfe für Opfer des Taifuns auf den Philippinen ist weitgehend abgeschlossen. Die Hilfsaktion war auf unseren Projektort "Angeles" konzentriert, wo der Sturm und die Regenfälle in den Slums größere Verwüstungen anrichteten.
Viele Menschen waren obdachlos geworden, viele Menschen verloren das Wenige das sie hatten. Hunger und Krankheiten gingen um.
Wir konnten die erste Not mit der Ausgabe von Lebensmitteln lindern, ein Kind lieferten wir mit Dengue Fieber ins Krankenhaus ein und übernahmen die Behandlungskosten. Für die Helfer war der Einsatz nicht einfach. Vielleicht der schwerste Hilfseinsatz in den letzten 7 Jahren. Sie waren Krankheiten ausgesetzt, mit denen das "europäische Immunsystem" wahrscheinlich noch nichts zu tun hatte und die Rahmenbedingungen waren von den Unterkünften bis zur Arbeit in den Slums spartanisch. Viele Menschen verfügen nicht einmal über eine Toilette, entsprechend konnte man in der rund 35-40 Grad warmen Schwüle Urin riechen und auch Läuse breiteten sich schnell aus.
Nach der Ausgabe der Lebensmittel halfen wir in sengender Hitze und Schwüle Notunterkunfte und kleine Steinhäuser zu errichten. Zuerst wurde die Grundstücksfrage (Zuweisung kostenfreier Grundstücke durch die Gemeinde) geklärt, danach begann der Bau der Häuser (ca. 4 x 5 Meter groß, 1 Zimmer mit Wc). Der Bau erfolgte in 3 Schritten. 1 Schritt: Kauf von Material, Bauen. 2. Schritt: Kontrolle des erreichten, weiterer Materialkauf und der 3. Schritt: die letzte Hilfe bis zum Dach. Der 2.te Schritt ist erreicht, den 3.ten Schritt wird das Projekt ca. Anfang Dezember erreichen.
Die Helfer aus Deutschland waren vom 20. Oktober bis zum 12. November 2011 vor Ort, danach übernahmen die einheimischen Kollegen von unserem Kinderpatenschaftsprojekt die Hilfe für die Katastrophenopfer.
Bilder zu der Aktion sind auf Facebook zu sehen 
-Zeitungsartikel, Pfälzischer Merkur, Anfang September 2011:
Bitte das Bild anklicken um den Artikel zu vergrößern.
